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6. Platz beim Donaupokal

Den sechsten Platz ertanzte sich das A-Team der TSG Backnang beim Donaupokal und ließ somit 16 Teams aus aller Welt hinter sich. Ein Wehrmutstropfen bleibt: Regionalligist Sinsheim zog an den Backnangern vorbei auf Rang fünf.

Die Mannschaft um Fikret Bilge und Anita Pocz war eigentlich mit dem Vorsatz nach Wien gefahren: Platz egal, nur bestes deutsches Team wollen wir sein! Dass es aber schlussendlich für einen Finalplatz reichte, aber das eigentliche Ziel nicht erreicht wurde, war eine Überraschung. Wobei man nicht wusste ob positiv oder negativ.
Schon morgens zeichnete sich in der Stellprobe ab, dass die Mannschaft an diesem Tag nicht in Topform war. Der Trainer versuchte trotzdem das Team aufzubauen und alles aus ihnen herauszuholen. Die Vorrunde was schon deutlich besser, dennoch konnten die Höchstschwierigkeiten nicht in der gewohnten Perfektion gezeigt werden. Auch in der Zwischenrunde, hier mussten bereits zehn Mannschaften ausscheiden, liefen die Höchstschwierigkeiten nicht wie gewohnt. „Wir hatten sehr viele Schwierigkeiten in der Vorbereitung und trainieren erst seit ein paar Wochen als komplettes Team, uns fehlt die Routine - hauptsächlich Paarintern.“ Versuchte der Teamkapitän die Leistung zu begründen. So kamen bereits hier Zweifel auf, ob das Finale nach dieser Zwischenrunde noch erreicht werden kann. Glücklicherweise wurden diese Zweifel mit dem Ergebnis, dass Backnang mit den fünf Besten des Turniers das Finale erreicht haben beseitigt. Unter anderem starteten hier die WM Finalisten aus Ungarn, der österreichische Meister aus Zwölfaxing und eben der Konkurrent aus der letzten Saison, Sinsheim. Der Finaldurchgang lief bei den Backnangern sehr gut, auch konnten einige Patzer abgestellt werden, aber lange nicht alle und so kam es dann auch, dass Sinsheim vor Backnang den fünften Rang im Finale belegte. „Wir werden hart weiter arbeiten und uns einige Sachen durch den Kopf gehen lassen“, so Fikret Bilge zu dem Ergebnis. „Nicht selten werden Teams wie Bayern München in Testspielen von Regionalligisten geschlagen, deshalb darf man das nicht überbewerten“, meinte Bilge weiter.
Nicht mehr viel Zeit ist es, bis das Backnanger A-Team wieder 2. Bundesliga Luft schnuppert. Bis dahin sollen noch einige Dinge geschehen, unter anderem steht ein hartes Konditionstraining für die Tänzer auf dem Plan.
   
    Tim Guske - 21.12.2006


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