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IDSF Weltranglisten-Turniere

Anfang Juli starteten Birgit und Manfred Haerer bereits zum zweiten Mal im österreichischen Schladming bei den Styrian Open. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag konnten sie sich mit Paaren aus ganz Europa messen.
   
Am Samstag wurde beim Betrachten der Starterliste bereits deutlich, dass im Vergleich zum Vorjahr bessere Paare am Start waren. Die Vorrunde wurde in fest eingeteilten Gruppen getanzt. Die Backnanger konnten mit den anderen Paaren in unserer Gruppe sehr gut mithalten, und qualifizierten sich für die zweite Runde. Die beiden konnten mit der internationalen Konkurrenz gut mithalten und präsentierten ihre Folgen sicher und schwungvoll. Sie belegten einen für sie erfreulichen 35. Platz und ertanzten sich an diesem ersten Tag 48 Punkte für die Weltrangliste.
Am nächsten Tag ging es wieder früh aufs Parkett. Die Teilnehmerzahl war etwas größer und damit auch die Konkurrenz. Trotz dieser Umstände wollten sie wenigstens ihr Ergebnis vom Vortag erreichen. In der Vorrunde sah es auch fast so aus als ob Birgit und Manfred das Ergebnis wiederholen könnten. Die Zwischenrunde verlief allerdings etwas unruhig. Zudem wurden sie in eine starke Gruppe gelost, in der sie sich nicht wie gewünscht präsentieren konnten. So schlossen sie den zweiten Tag bei den Styrian Open mit einem etwas enttäuschende 46. Platz ab. Für diese Platzierung erhielten sie weitere 35 Punkte für die Weltrangliste, auf dem sie nach dem Turnier auf dem 113. Platz rangierten.
Um weitere Weltranglistenpunkte zu ertanzen und um sich auf die GOC in Stuttgart vorzubereiten, beschlossen sie, dieses Jahr die Saxonian Dance Days in Leipzig zu tanzen. Die Atmosphäre und das ungewohnte Parkett, welches in einer Tennishalle ausgelegt war, behagten den beiden absolut nicht. Sie absolvierten unsere Tänze entsprechend unsicher und mit zu viel Kraft. Enttäuscht nach der Vorrunde traten sie etwas frustriert die Heimreise an.
Einer der Höhepunkte dieses Jahr waren die German Open Championships (GOC), die in der Liederhalle in Stuttgart stattfanden. Am Donnerstagabend war zunächst die Vorrunde in dem mit 197 Paaren besetzten Feld zu überstehen. Diese wurde in der ‘alten Reithalle‘ im angrenzenden Maritim Hotel ausgetragen. Noch etwas nervös durch ihr schlechtes Abschneiden in Leipzig begannen sie den LaWa etwas unsicher und fanden nicht in den Rhythmus. Etwas besser lief es aber bereits im Tango. Beim Wiener Walzer, dem derzeit besten Tanz, legten sie ihre Anfangsnervosität ab und tanzten die restlichen Tänze mit der gewohnten Sicherheit zu Ende und qualifizierten sich für die zweite Runde. Diese wurde am Freitag im großen Beethovensaal durchgeführt.
Leider erreichten sie die dritte Runde nicht mehr. Gegen die internationale Spitze fehlen ihnen noch die notwendige Sicherheit und eine stärkere Präsenz auf der Fläche, um die Wertungsrichtern entsprechend zu überzeugen.
Am Ende belegten sie unter 197 gestarteten Paaren den 130. Platz.
Das Paar kommentiert: “Insgesamt gesehen waren die GOC ein schönes Turnier, bei dem man sich mit der internationalen Spitze messen kann. Sicher werden wir im nächsten Jahr wieder bei einem der grössten Turniere direkt vor der Haustür teilnehmen.“
In den nächsten Wochen heisst es nun vorbereiten auf die am 23. September bevorstehenden württembergischen Meisterschaften. Diese finden im SpOrt in Bad Cannstatt zusammen mit der Hauptgruppe S Standard statt.
   
    Tim Guske - 07.09.2006


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