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Leserbrief

Zum Artikel in der Backnanger Kreiszeitung „ Demiröz wirft der TSG unprofessionelle Arbeit vor“ vom 23. August 2005.

Eigentlich gehört schmutzige Wäsche waschen nicht zu den Aufgaben eines Vorstandes. Sich um seine Mitglieder zu kümmern jedoch schon. Doch da Herr Demiröz damit begonnen hat, sehen wir uns gezwungen, einiges richtig stellen zu müssen.
Fakt ist, dass wir, der Vorstand der Abteilung Tanzsport, uns von Tuncay Demiröz getrennt haben. Da wir uns seines Einsatzes im Verein bewusst sind, haben wir dies auch auf eine faire Art und Weise getan, indem wir erst ihm und dann dem Team bescheid gaben. Anschließend haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Trainer gemacht. Die Art und Weise, wie Herr Demiröz jedoch mit dieser Kündigung umgeht, ist alles andere als fair. Interne Streitigkeiten nach außen zu tragen und diese auch noch zu verfälschen, lässt uns an seiner Professionalität zweifeln. Dass er sich und seinem Ruf als Trainer schadet, dürfte ihm bewusst sein, doch dass er sowohl dem A-Team als auch dem Verein schadet, werden wir nicht dulden.
Bereits im Juni wurde Herr Demiröz von unserem 1. Vorsitzenden zu einem klärenden Gespräch gebeten. Weitere persönliche und schriftliche Aufforderungen des gesamten Vorstandes folgten und wurden alle von ihm ignoriert. Eine der letzten Aufforderung zu einem Gespräch erhielt Herr Demiröz am 25.07.05. Auch dieses Treffen lehnte er ab, mit der Begründung, vorher Einzelgespräche mit den V-Mitgliedern führen zu wollen. Bemüht hat er sich um diese Gespräche jedoch nie. Eine Woche später erhielt Demiröz erneut die Einladung zu einem Gespräch, dem er wiederholt fern blieb. Am 1. August entschlossen wir uns daher, dem Trainer des A-Teams die Kündigung auszusprechen. Seither versucht Herr Demiröz, das gesamte Vorstandsteam schlecht zu reden, fordert die Öffentlichkeit dazu auf, den Vorstand abzuwählen, darüber hinaus versuchte er in Einzelgesprächen Mitglieder des A-Teams auf seine Seite zu ziehen. Aufgrund der Verunsicherung des A-Teams beschloss der Vorstand, die Karten offen auf den Tisch zu legen. Die Einladung zu einem offenen Gespräch mit dem A-Team und dem Vorstand schlug Herr Demiröz selbstverständlich aus. Dem Team wurde der gesamte Schriftverkehr zwischen dem Vorstand und Herrn Demiröz offen gelegt. Seitdem steht die Mannschaft geschlossen hinter der Entscheidung des V-Teams und zeigt sich über das Verhalten ihres Ex-Trainers zutiefst enttäuscht, da seine Aktionen die Erfolge des A-Teams vergessen lassen und nur dem Ruf der Tanzsportabteilung schaden.
Seine Behauptung im Artikel, die Abteilung habe Schuld daran, dass die TSG nie ein Turnier der 2. Bundesliga bekommen hat, ist völlig aus der Luft gegriffen. 10 Tage vor Beginn der Saison 2004 ist das A-Team erst in diese Liga nachgerückt. Da waren sämtliche Turniere bereits längstens vergeben. Die Bewerbung letztes Jahr, so bestätigt die Geschäftsstelle des DTV, war völlig korrekt. Nur haben Backnangs „kleine“ Hallen eben keine Chance gegen Ludwigsburg, Nürnberg oder Bochum!
Des Weiteren versucht Herr Demiröz die Ernennung André Christs zum Formationsbeauftragten bewusst überzubewerten. Mit dieser Ernennung hat André Christ kein offizielles Amt inne, er steht dem V-Team lediglich beratend zur Seite.
Herr Demiröz spricht darüber hinaus von einer unprofessionellen Arbeit des V-Teams.
Fakt ist, dass er diese Arbeit in den letzten 6 Jahren nie kritisiert, sondern an der jährlichen Hauptversammlung der Abteilung den Vorstand sogar immer wiedergewählt und neu gewählte Mitglieder zu ihrem Amt beglückwünscht hat.
Letztlich waren seine Ignoranz, Kompromisslosigkeit, sowie sein egozentrisches Verhalten der Grund für seine Kündigung. Eine Zusammenarbeit war nicht mehr möglich. Dass Trainern immer wieder gekündigt wird, ist im Sport wirklich nichts Neues. Über die Reaktionen auf diese Kündigungen kann man sich allerdings manchmal nur wundern!

Der Vorstand der Abteilung Tanzsport
   
    Kristin Burkhardt - 24.08.2005


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