TSG Paare zählen zu den Besten ihrer Startklasse
(cb) Bei dem eigenen Turnier, das am Sonntag auf dem Trainingszentrum Hagenbach ausgerichtet wurde, waren die TSG Paare in allen Klassen erfolgreich. Gemeldet waren insgesamt 28 Tanzpaare der verschiedensten Leistungsklassen.
Schon zu Beginn des Turnieres fanden sich einige Zuschauer ein, sowohl um die Paare der TSG zu unterstützen, als auch in den Genuss der tänzerischen Darbietungen zu kommen. Die Paare der Hauptgruppe D-Latein machten den Anfang. Insgesamt neun Paare gingen an den Start, unter anderem Markus Lang und Nicole Egner für die TSG. Zur Überraschung vieler, befand sich zum ersten Mal ein blinder Tänzer unter den Startenden. Lukas Smirek vom Casino Club Cannstatt hatte im Laufe seiner Tanzlaufbahn das Augenlicht verloren. Da es aber nur Sonderstartklassen für Rollstuhlfahrer und Hörgeschädigte gibt, war seine Startklasse lange unklar. Nach Absprache mit dem Bundessportwart entschied man sich, ihn regulär starten zu lassen. Die räumliche Orientierung verschafft sich Lukas Smirek durch die Musik. Eine weitere Hilfe bietet ihm seine Tanzpartnerin Pia Mindermann. In der Vorrunde zeigte das Backnanger Paar von Anfang an eine Dominanz auf der Tanzfläche, sodass sie die Vorrunde mühelos überstanden. Das TSG Paar erreichte mit allen 15 Qualifikationskreuzen das Finale. Dies gelang Smirek/Mindermann leider nicht. Im Finale gaben die beiden Backnanger erneut alles. Im ersten Tanz Cha Cha Cha sahen bereits alle Wertungsrichter die Backnanger auf dem ersten Platz. Dies ließen sich Lang/Egner auch nicht mehr nehmen. Die Tänze Rumba und Jive gewannen sie ebenfalls mit allen möglichen Einsen. Die Freude über diesen klaren Sieg war riesig. Als Sieger durfte das Paar nun in der nächst höheren Klasse, der Hauptgruppe C-Latein starten.
In der Hauptgruppe C-Latein gingen neben den Backnanger Markus Lang/Nicole Egner, Sven Guske/Anna-Sophia Ehleiter und Julian Schmischke/Nicole Feist noch acht weitere Paare an den Start. Doch bereits nach der Vorrunde war für das TSG Paar Schmischke/Feist das Turnier beendet. Über den erreichten 9.Platz zeigte sich das Paar zwar enttäuscht, allerdings nicht entmutigt für die kommenden Turniere. Die beiden übrigen TSG-Paare kämpften nun gegeneinander um die Gunst der Wertungsrichter. In der Vorrunde lag Guske/Ehleiter noch auf Platz 2 vor Lang/Egner. Aufgrund der Konkurrenz aus dem eigenen Verein, zogen beide Paare im Finale alle Register. Am Ende belegte die Gewinner der D-Klasse Markus Lang/Nicole Egner den hervorragenden 6.Platz. Doch auch Guske/Ehleiter war es ein guter Turniertag. Das Paar gewann drei der vier Tänze und konnte somit den Turniersieg der Hauptgruppe C-Latein für sich in Anspruch nehmen. Das Turniergeschehen wurde allerdings von mehreren Regelverstößen überschattet. Viele der teilnehmenden Paare hielten sich nicht an die in dieser Klasse beschränkte Schrittfolge. Da es sich hierbei um unsportliches Verhalten handelt, kann es mit einer Disqualifikation bestraft werden. Der Turnierleiter Fikret Bilge entschied sich aber, es bei einer mündlichen Verwarnung zu belassen. Andernfalls hätte jedes zweite Paar disqualifiziert werden müssen.
Da dieses Mal kein Hauptgruppe B-Latein Turnier stattfand, war für diese Altersgruppe der Turniertag beendet. Nun durfte die Jugend ihr Können unter Beweis stellen. In der Jugend D-Latein gingen insgesamt acht Paare an den Start. Unter ihnen befanden sich auch die Backnanger Julian Allerborn/Meike Kübler und Fredrik Böhle/Ramona Exner. Bei Böhle/Exner handelte es sich hierbei um ihr erstes Turnier im Bereich des Einzeltanzsports. Das Paar hatte zwar bereits Erfahrung in der Lateinformation der TSG Backnang gesammelt, allerdings stellt das Einzeltanzen mehr Anforderungen an ein Paar. Während Böhle/Exner angesichts der großen Leistungsdichte etwas unsicher in die Vorrunde ging, startet Allerborn/Kübler gewohnt souverän. Beide Paare überzeugten die Wertungsrichter. Allerborn/Kübler erreichten mit allen 15 Qualifikationskreuzen, Böhle/Exner immerhin noch mit 11 Qualifikationskreuzen, das Finale. Hoch motiviert gaben die TSG Paare in der Finalrunde alles. Den ersten Tanz Cha Cha Cha gewann das TSG Paar Allerborn/Kübler mit drei von fünf Einsen. Böhle/Exner langte es auf einen fünften Platz. In der darauffolgenden Rumba schafften es Allerborn/Kübler nicht den Tanz für sich zu entscheiden. Sie mussten die Rumba mit ebenfalls drei von fünf Einsen an das Paar aus Ludwigsburg abgeben. Böhle/Exner gelang es aber noch einige Wertungsrichter von sich zu überzeugen. Sie belegten in der Rumba Platz vier. Nun ging es im letzten Tanz Jive um alles. Während Allerborn/Kübler um den Sieg tanzten, ging es bei Böhle/Exner nun um Platz vier. Trotz guter Leistung gelang es beiden Backnanger Paaren nicht die besseren Plätze für sich in Anspruch zu nehmen. Am Ende waren aber beide Paare mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden. Kleiner Wehmutstropfen fand sich bei Allerborn/Kübler, wo lediglich eine Eins zum Sieg gefehlte.
Im Rückblick war dies ein sehr Erfolgreiches Turnier für die TSG Backnang Abt. Tanzsport. Zwei der drei Turniere gewannen Backnanger Paare und beim dritten Turnier war immerhin noch ein Backnanger Paar auf dem Podium. Dieses Ergebnis bestätigt ebenfalls den Erfolg des neuen Trainingskonzeptes. Sowie die gute Jugendarbeit, welche ebenfalls im baden-württembergischen Landesverband anerkannt wird.
Schon zu Beginn des Turnieres fanden sich einige Zuschauer ein, sowohl um die Paare der TSG zu unterstützen, als auch in den Genuss der tänzerischen Darbietungen zu kommen. Die Paare der Hauptgruppe D-Latein machten den Anfang. Insgesamt neun Paare gingen an den Start, unter anderem Markus Lang und Nicole Egner für die TSG. Zur Überraschung vieler, befand sich zum ersten Mal ein blinder Tänzer unter den Startenden. Lukas Smirek vom Casino Club Cannstatt hatte im Laufe seiner Tanzlaufbahn das Augenlicht verloren. Da es aber nur Sonderstartklassen für Rollstuhlfahrer und Hörgeschädigte gibt, war seine Startklasse lange unklar. Nach Absprache mit dem Bundessportwart entschied man sich, ihn regulär starten zu lassen. Die räumliche Orientierung verschafft sich Lukas Smirek durch die Musik. Eine weitere Hilfe bietet ihm seine Tanzpartnerin Pia Mindermann. In der Vorrunde zeigte das Backnanger Paar von Anfang an eine Dominanz auf der Tanzfläche, sodass sie die Vorrunde mühelos überstanden. Das TSG Paar erreichte mit allen 15 Qualifikationskreuzen das Finale. Dies gelang Smirek/Mindermann leider nicht. Im Finale gaben die beiden Backnanger erneut alles. Im ersten Tanz Cha Cha Cha sahen bereits alle Wertungsrichter die Backnanger auf dem ersten Platz. Dies ließen sich Lang/Egner auch nicht mehr nehmen. Die Tänze Rumba und Jive gewannen sie ebenfalls mit allen möglichen Einsen. Die Freude über diesen klaren Sieg war riesig. Als Sieger durfte das Paar nun in der nächst höheren Klasse, der Hauptgruppe C-Latein starten.In der Hauptgruppe C-Latein gingen neben den Backnanger Markus Lang/Nicole Egner, Sven Guske/Anna-Sophia Ehleiter und Julian Schmischke/Nicole Feist noch acht weitere Paare an den Start. Doch bereits nach der Vorrunde war für das TSG Paar Schmischke/Feist das Turnier beendet. Über den erreichten 9.Platz zeigte sich das Paar zwar enttäuscht, allerdings nicht entmutigt für die kommenden Turniere. Die beiden übrigen TSG-Paare kämpften nun gegeneinander um die Gunst der Wertungsrichter. In der Vorrunde lag Guske/Ehleiter noch auf Platz 2 vor Lang/Egner. Aufgrund der Konkurrenz aus dem eigenen Verein, zogen beide Paare im Finale alle Register. Am Ende belegte die Gewinner der D-Klasse Markus Lang/Nicole Egner den hervorragenden 6.Platz. Doch auch Guske/Ehleiter war es ein guter Turniertag. Das Paar gewann drei der vier Tänze und konnte somit den Turniersieg der Hauptgruppe C-Latein für sich in Anspruch nehmen. Das Turniergeschehen wurde allerdings von mehreren Regelverstößen überschattet. Viele der teilnehmenden Paare hielten sich nicht an die in dieser Klasse beschränkte Schrittfolge. Da es sich hierbei um unsportliches Verhalten handelt, kann es mit einer Disqualifikation bestraft werden. Der Turnierleiter Fikret Bilge entschied sich aber, es bei einer mündlichen Verwarnung zu belassen. Andernfalls hätte jedes zweite Paar disqualifiziert werden müssen.
Da dieses Mal kein Hauptgruppe B-Latein Turnier stattfand, war für diese Altersgruppe der Turniertag beendet. Nun durfte die Jugend ihr Können unter Beweis stellen. In der Jugend D-Latein gingen insgesamt acht Paare an den Start. Unter ihnen befanden sich auch die Backnanger Julian Allerborn/Meike Kübler und Fredrik Böhle/Ramona Exner. Bei Böhle/Exner handelte es sich hierbei um ihr erstes Turnier im Bereich des Einzeltanzsports. Das Paar hatte zwar bereits Erfahrung in der Lateinformation der TSG Backnang gesammelt, allerdings stellt das Einzeltanzen mehr Anforderungen an ein Paar. Während Böhle/Exner angesichts der großen Leistungsdichte etwas unsicher in die Vorrunde ging, startet Allerborn/Kübler gewohnt souverän. Beide Paare überzeugten die Wertungsrichter. Allerborn/Kübler erreichten mit allen 15 Qualifikationskreuzen, Böhle/Exner immerhin noch mit 11 Qualifikationskreuzen, das Finale. Hoch motiviert gaben die TSG Paare in der Finalrunde alles. Den ersten Tanz Cha Cha Cha gewann das TSG Paar Allerborn/Kübler mit drei von fünf Einsen. Böhle/Exner langte es auf einen fünften Platz. In der darauffolgenden Rumba schafften es Allerborn/Kübler nicht den Tanz für sich zu entscheiden. Sie mussten die Rumba mit ebenfalls drei von fünf Einsen an das Paar aus Ludwigsburg abgeben. Böhle/Exner gelang es aber noch einige Wertungsrichter von sich zu überzeugen. Sie belegten in der Rumba Platz vier. Nun ging es im letzten Tanz Jive um alles. Während Allerborn/Kübler um den Sieg tanzten, ging es bei Böhle/Exner nun um Platz vier. Trotz guter Leistung gelang es beiden Backnanger Paaren nicht die besseren Plätze für sich in Anspruch zu nehmen. Am Ende waren aber beide Paare mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden. Kleiner Wehmutstropfen fand sich bei Allerborn/Kübler, wo lediglich eine Eins zum Sieg gefehlte.
Im Rückblick war dies ein sehr Erfolgreiches Turnier für die TSG Backnang Abt. Tanzsport. Zwei der drei Turniere gewannen Backnanger Paare und beim dritten Turnier war immerhin noch ein Backnanger Paar auf dem Podium. Dieses Ergebnis bestätigt ebenfalls den Erfolg des neuen Trainingskonzeptes. Sowie die gute Jugendarbeit, welche ebenfalls im baden-württembergischen Landesverband anerkannt wird.
Christian Breiner - 02.07.2007

