TSG Paare zeigen gute Leistungen
(cb) Karlsruhe – Zweites Turnier der TBW Trophy Serie stellte sich als gutes Pflaster für die Backnanger Latein-Paare dar. In der Hauptgruppe D-Latein ging das neue Paar Böhle/Herceg, in der C-Klasse Allerborn/Kübler und in der B-Klasse Guske/Ehleiter an den Start.
Am ersten Turniertag gingen noch alle drei Backnanger Paare an den Start. Für das Paar Fredrik Böhle/Madleine Herceg war dieses Turnier das erste gemeinsame Einzelturnier. Nach der sportlichen Trennung von Böhle und Ramona Exner, hatte das Paar nur wenige Monate Vorbereitungszeit. Zwar sammelten beide schon einige Erfahrung in der Lateinformation, allerdings stellt das Paartanzen immer wieder andere Ansprüche an die Paare. Dementsprechend aufgeregt ging das noch recht junge Paar in der Hauptgruppe D-Latein an den Start. Nach mehreren Runden konnten sie den geteilten 10-12 Platz von insgesamt 33 starteten Paaren ertanzen. In der nächst höheren Klasse, der Hauptgruppe C-Latein ging das Paar Julian Allerborn und Meike Kübler an den Start. Für sie stellte dieses Turnier das erste in der für sie neuen Altersklasse dar. Im zahlenmäßig mit über 45 Paaren größten Startfeld dieses Turniertages, fühlten sich die beiden Nachwuchstalente noch etwas unsicher. Dennoch gelang es den erfahrenen Backnangern mühelos, die Wertungsrichter von sich zu überzeugen und somit zogen sie ohne größere Probleme in die Zwischenrunde ein. Nun ging es für die Wertungsrichter darum, die sechs besten Paare für das Finale heraus zu filtern. Da das Teilnehmerfeld immer noch mehr als 30 Paare zählte, mussten noch zwei weitere Zwischenrunden getanzt werden, was eine entsprechend große konditionelle Beanspruchung der Tänzer nach sich zog. Die Qualifikation über die Zwischenrunden nahm mehr als zwei Stunden in Anspruch. Dennoch konnten sich die starken TSG-Sportler mit fünf weiteren Paaren in die Finalrunde qualifizieren. Dort tanzten Allerborn/Kübler wie befreit auf und errangen einen hervorragenden dritten Platz. Sie mussten sich nur dem Erfurter Paar Ulijanov / Gherman und den Kölnern Hildebrand / Meneghetti beugen, waren aber mit ihrer Leistung in der neuen Altersklasse höchst zufrieden. Überglücklich nahm das Backnanger Paar bei der Siegerehrung seine Urkunden entgegen, da man mit diesem Erfolg die Weichen für einen erfolgreichen zweiten Turniertag bereits gelegt hatte. Im Anschluss ging das Paar Sven Guske und Anna-Sophia Ehleiter in der B-Klasse an den Start. Durch das Formationstraining fehlte ihnen die Zeit zu trainieren und so frischten sie nur oberflächlich ihre Programme auf um am Turnier teilnehmen zu können. Somit sahen sie ihrem ersten Turnier in der B-Klasse ein wenig nervös entgegen. Mit ihnen gingen in dieser Startklasse 24 Paare an den Start. Schon zu Beginn hatten sie mit leichten Schwierigkeiten in der Samba zu kämpfen, da sie von den anderen Paaren beinahe überrannt wurden. In den darauffolgenden Tänzen Cha Cha Cha und Rumba machten sie die Unsicherheiten wett und tanzten konzentriert. Nun kam die nächste Herausforderung, der Paso. Dieser Tanz war mit dem Aufstieg in die B-Klasse neu hinzugekommen und von Guske/Ehleiter noch nie an einem Turnier getanzt worden. Da ihre Schritte noch leicht unsicher waren, versuchten sie durch Ausdruck die Wertungsrichter auf sich aufmerksam zu machen. Nach dem Paso kam für sie der letzte Tanz der Vorrunde, der Jive. Dieser gelang ohne weitere Probleme. Nach einer kurzen Rechenpause wurde das Ergebnis der Vorrunde bekannt gegeben, und Guske/Ehleiter schafften den Einzug in die nächste Runde. Glücklich über diesen ersten Erfolg tanzten sie eine souveräne Samba, mit der Hoffnung sich vielleicht sogar für das Finale zu qualifizieren. In den nächsten beiden Tänzen, Cha Cha Cha und Rumba konnten Guske/Ehleiter ihre Leistung nochmals steigern und waren mit ihrer Darbietung zufrieden. Vom Einzug in die Zwischenrunde noch immer beflügelt gelang ihnen der Paso viel besser als in der Vorrunde und auch den Jive tanzten sie sicher und ausdrucksstark. Das Erreichen des Finales stellte für die Backnanger trotz guter Darbietung eine Überraschung dar. Nun sammelte das Lateinpaar nochmals alle Kräfte und startete gelassen in ihr Finale. Ihre Ruhe wurde von den 5 Wertungsrichtern nach der Samba mit dem 1. Platz belohnt. Nun wollten die Backnanger auch in den folgenden Tänzen eine so gute Wertung erhalten. Im Cha Cha Cha erreichten sie Platz 2. Die Rumba tanzten sie mit starkem Ausdruck um sich von den anderen abzuheben, auch hier belegten sie den 2.Platz. Nun ging es an den Paso, gespannt wie sie für diesen Tanz bewertet werden würden entstand bei Guske/Ehleiter eine kleine Unsicherheit, die die Wertungsrichter allerdings nicht zu bemerken schienen und auch für diesen Tanz erhielten sie den 2.Platz. Erfreut und entspannt über ihren bisherigen Erfolg tanzten sie den Jive. Nach der letzten Wertung war klar, Guke/Ehleiter erreichten in der Gesamtwertung, hinter einem Paar aus Rheinland- Pfalz, den 2.Rang. Überrascht und glücklich beschlossen sie als bestes Baden-Württemberg Paar ihr erstes B-Klasse Turnier.
Am nächsten Turniertag war nur noch das Backnanger Paar Allerborn/Kübler bei der TBW Trophy vertreten. Die Anwesenheit einiger Fans lies die Müdigkeit und Strapazen des gestrigen Turniertages vergessen und die Backnanger mobilisierten noch einmal letzte Kraftreserven. Leicht nervös präsentierten sie sich beim Eintanzen, da sich durch den Erfolg vom Vortag der eigene Erwartungsdruck erhöht hatte. In einem etwas kleineren Teilnehmerfeld von 39 Paaren gelang es jedoch wieder ohne größere Probleme die Wertungsrichter von sich zu überzeugen. So wurde das Finale nach einer Vorrunde, zwei Zwischenrunden und einem Halbfinale mit einer sauberen soliden Leistung erreicht. Hier zeigten sich die Backnanger wieder konzentriert. Im Samba reichte es trotz aller Anstrengungen nur für den zweiten Platz, den sich Allerborn/Kübler aber auch nicht mehr nehmen ließen. Am Ende des Finales musste man sich lediglich dem Paar aus Erfurt, Nikolai Uliyanov/Elsa Gherman, geschlagen geben. Durch den dritten und zweiten Platz ertanzten sich Allerborn/Kübler gute Chancen auf eine Teilnahem am Finalturnier der TBW Trophy Serie, zu dem lediglich die 12 besten Paare der Qualifikationsturniere eingeladen werden.
Am ersten Turniertag gingen noch alle drei Backnanger Paare an den Start. Für das Paar Fredrik Böhle/Madleine Herceg war dieses Turnier das erste gemeinsame Einzelturnier. Nach der sportlichen Trennung von Böhle und Ramona Exner, hatte das Paar nur wenige Monate Vorbereitungszeit. Zwar sammelten beide schon einige Erfahrung in der Lateinformation, allerdings stellt das Paartanzen immer wieder andere Ansprüche an die Paare. Dementsprechend aufgeregt ging das noch recht junge Paar in der Hauptgruppe D-Latein an den Start. Nach mehreren Runden konnten sie den geteilten 10-12 Platz von insgesamt 33 starteten Paaren ertanzen. In der nächst höheren Klasse, der Hauptgruppe C-Latein ging das Paar Julian Allerborn und Meike Kübler an den Start. Für sie stellte dieses Turnier das erste in der für sie neuen Altersklasse dar. Im zahlenmäßig mit über 45 Paaren größten Startfeld dieses Turniertages, fühlten sich die beiden Nachwuchstalente noch etwas unsicher. Dennoch gelang es den erfahrenen Backnangern mühelos, die Wertungsrichter von sich zu überzeugen und somit zogen sie ohne größere Probleme in die Zwischenrunde ein. Nun ging es für die Wertungsrichter darum, die sechs besten Paare für das Finale heraus zu filtern. Da das Teilnehmerfeld immer noch mehr als 30 Paare zählte, mussten noch zwei weitere Zwischenrunden getanzt werden, was eine entsprechend große konditionelle Beanspruchung der Tänzer nach sich zog. Die Qualifikation über die Zwischenrunden nahm mehr als zwei Stunden in Anspruch. Dennoch konnten sich die starken TSG-Sportler mit fünf weiteren Paaren in die Finalrunde qualifizieren. Dort tanzten Allerborn/Kübler wie befreit auf und errangen einen hervorragenden dritten Platz. Sie mussten sich nur dem Erfurter Paar Ulijanov / Gherman und den Kölnern Hildebrand / Meneghetti beugen, waren aber mit ihrer Leistung in der neuen Altersklasse höchst zufrieden. Überglücklich nahm das Backnanger Paar bei der Siegerehrung seine Urkunden entgegen, da man mit diesem Erfolg die Weichen für einen erfolgreichen zweiten Turniertag bereits gelegt hatte. Im Anschluss ging das Paar Sven Guske und Anna-Sophia Ehleiter in der B-Klasse an den Start. Durch das Formationstraining fehlte ihnen die Zeit zu trainieren und so frischten sie nur oberflächlich ihre Programme auf um am Turnier teilnehmen zu können. Somit sahen sie ihrem ersten Turnier in der B-Klasse ein wenig nervös entgegen. Mit ihnen gingen in dieser Startklasse 24 Paare an den Start. Schon zu Beginn hatten sie mit leichten Schwierigkeiten in der Samba zu kämpfen, da sie von den anderen Paaren beinahe überrannt wurden. In den darauffolgenden Tänzen Cha Cha Cha und Rumba machten sie die Unsicherheiten wett und tanzten konzentriert. Nun kam die nächste Herausforderung, der Paso. Dieser Tanz war mit dem Aufstieg in die B-Klasse neu hinzugekommen und von Guske/Ehleiter noch nie an einem Turnier getanzt worden. Da ihre Schritte noch leicht unsicher waren, versuchten sie durch Ausdruck die Wertungsrichter auf sich aufmerksam zu machen. Nach dem Paso kam für sie der letzte Tanz der Vorrunde, der Jive. Dieser gelang ohne weitere Probleme. Nach einer kurzen Rechenpause wurde das Ergebnis der Vorrunde bekannt gegeben, und Guske/Ehleiter schafften den Einzug in die nächste Runde. Glücklich über diesen ersten Erfolg tanzten sie eine souveräne Samba, mit der Hoffnung sich vielleicht sogar für das Finale zu qualifizieren. In den nächsten beiden Tänzen, Cha Cha Cha und Rumba konnten Guske/Ehleiter ihre Leistung nochmals steigern und waren mit ihrer Darbietung zufrieden. Vom Einzug in die Zwischenrunde noch immer beflügelt gelang ihnen der Paso viel besser als in der Vorrunde und auch den Jive tanzten sie sicher und ausdrucksstark. Das Erreichen des Finales stellte für die Backnanger trotz guter Darbietung eine Überraschung dar. Nun sammelte das Lateinpaar nochmals alle Kräfte und startete gelassen in ihr Finale. Ihre Ruhe wurde von den 5 Wertungsrichtern nach der Samba mit dem 1. Platz belohnt. Nun wollten die Backnanger auch in den folgenden Tänzen eine so gute Wertung erhalten. Im Cha Cha Cha erreichten sie Platz 2. Die Rumba tanzten sie mit starkem Ausdruck um sich von den anderen abzuheben, auch hier belegten sie den 2.Platz. Nun ging es an den Paso, gespannt wie sie für diesen Tanz bewertet werden würden entstand bei Guske/Ehleiter eine kleine Unsicherheit, die die Wertungsrichter allerdings nicht zu bemerken schienen und auch für diesen Tanz erhielten sie den 2.Platz. Erfreut und entspannt über ihren bisherigen Erfolg tanzten sie den Jive. Nach der letzten Wertung war klar, Guke/Ehleiter erreichten in der Gesamtwertung, hinter einem Paar aus Rheinland- Pfalz, den 2.Rang. Überrascht und glücklich beschlossen sie als bestes Baden-Württemberg Paar ihr erstes B-Klasse Turnier.Am nächsten Turniertag war nur noch das Backnanger Paar Allerborn/Kübler bei der TBW Trophy vertreten. Die Anwesenheit einiger Fans lies die Müdigkeit und Strapazen des gestrigen Turniertages vergessen und die Backnanger mobilisierten noch einmal letzte Kraftreserven. Leicht nervös präsentierten sie sich beim Eintanzen, da sich durch den Erfolg vom Vortag der eigene Erwartungsdruck erhöht hatte. In einem etwas kleineren Teilnehmerfeld von 39 Paaren gelang es jedoch wieder ohne größere Probleme die Wertungsrichter von sich zu überzeugen. So wurde das Finale nach einer Vorrunde, zwei Zwischenrunden und einem Halbfinale mit einer sauberen soliden Leistung erreicht. Hier zeigten sich die Backnanger wieder konzentriert. Im Samba reichte es trotz aller Anstrengungen nur für den zweiten Platz, den sich Allerborn/Kübler aber auch nicht mehr nehmen ließen. Am Ende des Finales musste man sich lediglich dem Paar aus Erfurt, Nikolai Uliyanov/Elsa Gherman, geschlagen geben. Durch den dritten und zweiten Platz ertanzten sich Allerborn/Kübler gute Chancen auf eine Teilnahem am Finalturnier der TBW Trophy Serie, zu dem lediglich die 12 besten Paare der Qualifikationsturniere eingeladen werden.
Christian Breiner - 26.04.2008

