TSG-Tänzerinnen beenden mit überzeugender Leistung die erste Saison
(cb) Die Tänzerinnen der TSG Backnang Tanzsport haben sich bei ihrer Premiere in der Verbandsliga ohne jegliche Turniererfahrung gleich nah ans Mittelfeld der Liga getanzt. Nach vier Turnieren ist der sechste Platz in der Gesamttabelle erreicht worden.
Die Formation „JazzX“ der Tanzsportabteilung der TSG Backnang startete in dieser Saison erstmals in der Verbandsliga im Jazz- und Modern Dance. Insgesamt 12 Tänzerinnen gehören zur Mannschaft. Für das neu formierte Team aus Backnang war die erste Saison ein Sprung ins kalte Wasser. Zum Saisonauftakt im April konnte auch Trainerin und Choreografin Ines Rief nicht genau einschätzen, wie es um die Stärke der Mannschaft im Vergleich zur Liga-Konkurrenz bestellt ist. Der Spaß am Jazztanz stand somit im Vordergrund. Das Ziel bestand darin sich möglichst gut zu verkaufen. Das Ergebnis war hierbei zweitrangig. Hierfür hatte die Backnanger Trainerin das Stück „I Believe“ von Yolanda Adams für acht Tänzerinnen choreografiert, in der Saison 2007 kamen jedoch nahezu alle der 12 Mädchen zum Einsatz. In der Liga sind zwischen sechs und zwölf Tänzerinnen pro Formation erlaubt.
Die Jazz- und Modern Dance Liga hat zur Bewertung genaue Kriterien festgelegt. Bewertet werden Präsentation, Musikalität, Technik und Choreographie. Jedes dieser vier Wertungsgebiete beträgt 25% der Endwertung. Unter „Präsentation“ versteht man die Ausstrahlung, die äußere Aufmachung und die Interaktion der tanzenden Formation. Bei der Choreographie ist die Übereinstimmung von Idee, Bewegung und Musik, aber auch auf die Kreativität und die richtige Dramaturgie der Bewegungsübergänge wichtig. Technisch wird die Exaktheit der Umsetzung der Musik, von Klang und Geräuschen in Bewegung, Takt, Rhythmus, Akzentuierung und Dynamik beurteilt. Insgesamt entscheiden fünf ausgebildete Wertungsrichter in einer Vorrunde welche Mannschaften später im Kleinen oder Großes Finale tanzen.
Zum Saisonauftakt in Mannheim war die Nervosität bei den TSG-Tänzerinnen sehr groß. Insgesamt zehn Teams waren gemeldet. Schon bei den Stellproben war zu sehen das es schwer werden würde gegen seit Jahren etablierte Tanzcompanien wie „Young Colony of Dance“ aus Müllheim, „Defusion“ aus Weinheim, „Jazz a´Nova“ aus Teningen, „no limit“ aus Karlsruhe und „Tanzprisma“ aus Möglingen zu bestehen. Alle Mannschaften präsentierten sich technisch und tänzerisch auf hohem Niveau. Die jungen Backnangerinnen liesen sich dadurch jedoch nicht beeindrucken und zeigten in der Vorrunde mit Ihrem emotionalen Stück „I Believe“ eine sehr gute Ausstrahlung und tänzerischere Dynamik, das Publikum honorierte die Leistung mit sehr viel Applaus. Auch die Wertungsrichter sahen das so und schickten das Überraschungsteam ins große Finale. Trainerin Ines Rief und der mitgereiste Fanblock war über den verdienten Einzug ins große Finale begeistert, mit diesem großartigen Ergebnis beim allerersten Turnier hatte man nicht gerechnet. Auch im großen Finale, in dem die besten Mannschaften um die Platzierung tanzen, überzeugten die Backnangerinnen. Sie konnten Ihre Leistung gegenüber der Vorrunde sogar nochmals steigen, die natürlich positive Ausstrahlung der Mädchen und der Spaß am Tanzen übertrugen sich auf die Darbietung. Die Wertungsrichter belohnten die Leistung der Formation folglich mit dem 5. Platz. Die Euphorie der jungen Tanzcompany war überwältigend, die Freude war dem Team bei der Siegerehrung anzumerken. Die ersten 3 Plätze waren eindeutig vergeben an die technisch noch besseren Mannschaften aus Müllheim, Weinheim und Teningen.
Auch beim zweiten Turnier in Herrenberg erreichten die Tänzerinnen nach der Vorrunde das große Finale und belegten in einer sehr knappen Endwertung trotz viel Applaus vom Publikum und einer nochmaligen Steigerung der Leistung zum Vorturnier in Mannheim Platz 7, da Karlsruhe und Möglingen sich ebenfalls steigerten und durch die Wertungsrichter einen Tick besser bewertet wurden. Die Mannschaften aus Müllheim, Teningen und Weinheim machten die ersten Plätze verdient unter sich aus.
Beim Start in Möglingen musste „JazzX“ durch den Ausfall von Julia Zwiener, Leila Weber und Sarah Götz gleich drei Positionen neu besetzen, ins Team kamen Lea Weinbrenner, Kerstin Müller und Sarah Neumann die sich nahtlos ins Team einfügten und Ihre Sache sehr gut machten. Leider reichte es diesmal nicht ins große Finale. Mit einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Runde belegten die Mädchen von „JazzX“ mit der Wertung 1,1,1,1,3 klar den 1. Platz im kleinen Finale und ließen das Team „Zensiert“ aus Straubenhardt und „Barfuß“ aus Schwäbisch Hall eindeutig hinter sich.
Den ersten Platz belegte die Mannschaft aus Müllheim. Zweiter wurde das Team „Defusion“ aus Weinheim.
Beim letzten Turnier in Esslingen hatten sich die TSG-Tänzerinnen noch einmal vorgenommen alles abzurufen. Es galt das Team „no limit“ aus Karlsruhe, das im direkten Vergleich in der Tabelle fast gleichauf war, zu schlagen. In einer glänzenden Vorrunde zeigten die Tänzerinnen aus Backnang nochmals eine gute Leistung in Bezug auf Ausstrahlung, Präsenz, Dynamik und Musikalität. Die Mädchen gaben in der Vorrunde nochmals alles und erreichten das große Finale. Im großen Finale belegten Sie nach einer nahezu perfekten Darbietung den 6. Platz und hatten damit gerade noch Platz Sechs der Gesamttabelle erlangt. Aufgestiegen sind nach dieser Saison Müllheim und Weinheim. Beide werden ab der nächsten Saison in der Oberliga an den Start gehen.
„Der 6 Platz im letzten Turnier ist für uns ein toller Erfolg auch wenn es in der Gesamttabelle nicht ganz gereicht hat“, meinte Ines Rief, “die Motivation für die neue Saison ist groß, wir freuen uns aufs nächste Jahr.“ Die TSG-Trainerin ist sichtlich stolz auf Ihre junge Mannschaft, die insgesamt eine tolle Saison hingelegt hat.
Ines Rief ist selbst seit mehr als 15 Jahren in verschiedenen Vereinen der höchsten Tanzklasse aktiv, seit 8 Jahren tanzt Sie beim TCL Ludwigsburg. Ihre Mannschaft „Dance Works“ steht in diesem Jahr auf dem 3. Tabellenplatz der 1. Bundesliga im Jazz- und Modern Dance. Die Mannschaft aus Ludwigsburg wird von POPSTARS- Choreografin Marilena Grafkos trainiert. Ines Rief arbeitet seit 2005 am Neuaufbau der Jazz- und Modern Dance- Formation in Backnang. Am Anfang war es schwer die richtige Mischung zu finden, da eine tänzerische Grundausbildung notwendig ist. Einige der derzeitigen Tänzerinnen waren schon in anderen Sportbereichen aktiv, zum Beispiel in der Sportakrobatik, andere wiederum brachten einfach das nötige Talent und Ehrgeiz mit. In den letzten anderthalb Jahren ist die Zahl der interessierten Tänzerinnen kontinuierlich gewachsen.
Trainerin: Ines Rief
Es tanzten in der Saison 2007:Carina Fuchs, Stefanie Ullmann, Corinna Senk, Sarah Neumann, Melissa Walther, Julia Zwiener, Sarah Götz, Linda Österle, Lea Weinbrenner, Franziska Weber, Kerstin Müller
Interessierte können gerne zum Probetraining vorbeikommen. Training ist nahezu jeden Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr in der Stadthalle Backnang.
Die Formation „JazzX“ der Tanzsportabteilung der TSG Backnang startete in dieser Saison erstmals in der Verbandsliga im Jazz- und Modern Dance. Insgesamt 12 Tänzerinnen gehören zur Mannschaft. Für das neu formierte Team aus Backnang war die erste Saison ein Sprung ins kalte Wasser. Zum Saisonauftakt im April konnte auch Trainerin und Choreografin Ines Rief nicht genau einschätzen, wie es um die Stärke der Mannschaft im Vergleich zur Liga-Konkurrenz bestellt ist. Der Spaß am Jazztanz stand somit im Vordergrund. Das Ziel bestand darin sich möglichst gut zu verkaufen. Das Ergebnis war hierbei zweitrangig. Hierfür hatte die Backnanger Trainerin das Stück „I Believe“ von Yolanda Adams für acht Tänzerinnen choreografiert, in der Saison 2007 kamen jedoch nahezu alle der 12 Mädchen zum Einsatz. In der Liga sind zwischen sechs und zwölf Tänzerinnen pro Formation erlaubt.Die Jazz- und Modern Dance Liga hat zur Bewertung genaue Kriterien festgelegt. Bewertet werden Präsentation, Musikalität, Technik und Choreographie. Jedes dieser vier Wertungsgebiete beträgt 25% der Endwertung. Unter „Präsentation“ versteht man die Ausstrahlung, die äußere Aufmachung und die Interaktion der tanzenden Formation. Bei der Choreographie ist die Übereinstimmung von Idee, Bewegung und Musik, aber auch auf die Kreativität und die richtige Dramaturgie der Bewegungsübergänge wichtig. Technisch wird die Exaktheit der Umsetzung der Musik, von Klang und Geräuschen in Bewegung, Takt, Rhythmus, Akzentuierung und Dynamik beurteilt. Insgesamt entscheiden fünf ausgebildete Wertungsrichter in einer Vorrunde welche Mannschaften später im Kleinen oder Großes Finale tanzen.
Zum Saisonauftakt in Mannheim war die Nervosität bei den TSG-Tänzerinnen sehr groß. Insgesamt zehn Teams waren gemeldet. Schon bei den Stellproben war zu sehen das es schwer werden würde gegen seit Jahren etablierte Tanzcompanien wie „Young Colony of Dance“ aus Müllheim, „Defusion“ aus Weinheim, „Jazz a´Nova“ aus Teningen, „no limit“ aus Karlsruhe und „Tanzprisma“ aus Möglingen zu bestehen. Alle Mannschaften präsentierten sich technisch und tänzerisch auf hohem Niveau. Die jungen Backnangerinnen liesen sich dadurch jedoch nicht beeindrucken und zeigten in der Vorrunde mit Ihrem emotionalen Stück „I Believe“ eine sehr gute Ausstrahlung und tänzerischere Dynamik, das Publikum honorierte die Leistung mit sehr viel Applaus. Auch die Wertungsrichter sahen das so und schickten das Überraschungsteam ins große Finale. Trainerin Ines Rief und der mitgereiste Fanblock war über den verdienten Einzug ins große Finale begeistert, mit diesem großartigen Ergebnis beim allerersten Turnier hatte man nicht gerechnet. Auch im großen Finale, in dem die besten Mannschaften um die Platzierung tanzen, überzeugten die Backnangerinnen. Sie konnten Ihre Leistung gegenüber der Vorrunde sogar nochmals steigen, die natürlich positive Ausstrahlung der Mädchen und der Spaß am Tanzen übertrugen sich auf die Darbietung. Die Wertungsrichter belohnten die Leistung der Formation folglich mit dem 5. Platz. Die Euphorie der jungen Tanzcompany war überwältigend, die Freude war dem Team bei der Siegerehrung anzumerken. Die ersten 3 Plätze waren eindeutig vergeben an die technisch noch besseren Mannschaften aus Müllheim, Weinheim und Teningen.
Auch beim zweiten Turnier in Herrenberg erreichten die Tänzerinnen nach der Vorrunde das große Finale und belegten in einer sehr knappen Endwertung trotz viel Applaus vom Publikum und einer nochmaligen Steigerung der Leistung zum Vorturnier in Mannheim Platz 7, da Karlsruhe und Möglingen sich ebenfalls steigerten und durch die Wertungsrichter einen Tick besser bewertet wurden. Die Mannschaften aus Müllheim, Teningen und Weinheim machten die ersten Plätze verdient unter sich aus.
Beim Start in Möglingen musste „JazzX“ durch den Ausfall von Julia Zwiener, Leila Weber und Sarah Götz gleich drei Positionen neu besetzen, ins Team kamen Lea Weinbrenner, Kerstin Müller und Sarah Neumann die sich nahtlos ins Team einfügten und Ihre Sache sehr gut machten. Leider reichte es diesmal nicht ins große Finale. Mit einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Runde belegten die Mädchen von „JazzX“ mit der Wertung 1,1,1,1,3 klar den 1. Platz im kleinen Finale und ließen das Team „Zensiert“ aus Straubenhardt und „Barfuß“ aus Schwäbisch Hall eindeutig hinter sich.
Den ersten Platz belegte die Mannschaft aus Müllheim. Zweiter wurde das Team „Defusion“ aus Weinheim.
Beim letzten Turnier in Esslingen hatten sich die TSG-Tänzerinnen noch einmal vorgenommen alles abzurufen. Es galt das Team „no limit“ aus Karlsruhe, das im direkten Vergleich in der Tabelle fast gleichauf war, zu schlagen. In einer glänzenden Vorrunde zeigten die Tänzerinnen aus Backnang nochmals eine gute Leistung in Bezug auf Ausstrahlung, Präsenz, Dynamik und Musikalität. Die Mädchen gaben in der Vorrunde nochmals alles und erreichten das große Finale. Im großen Finale belegten Sie nach einer nahezu perfekten Darbietung den 6. Platz und hatten damit gerade noch Platz Sechs der Gesamttabelle erlangt. Aufgestiegen sind nach dieser Saison Müllheim und Weinheim. Beide werden ab der nächsten Saison in der Oberliga an den Start gehen.
„Der 6 Platz im letzten Turnier ist für uns ein toller Erfolg auch wenn es in der Gesamttabelle nicht ganz gereicht hat“, meinte Ines Rief, “die Motivation für die neue Saison ist groß, wir freuen uns aufs nächste Jahr.“ Die TSG-Trainerin ist sichtlich stolz auf Ihre junge Mannschaft, die insgesamt eine tolle Saison hingelegt hat.
Ines Rief ist selbst seit mehr als 15 Jahren in verschiedenen Vereinen der höchsten Tanzklasse aktiv, seit 8 Jahren tanzt Sie beim TCL Ludwigsburg. Ihre Mannschaft „Dance Works“ steht in diesem Jahr auf dem 3. Tabellenplatz der 1. Bundesliga im Jazz- und Modern Dance. Die Mannschaft aus Ludwigsburg wird von POPSTARS- Choreografin Marilena Grafkos trainiert. Ines Rief arbeitet seit 2005 am Neuaufbau der Jazz- und Modern Dance- Formation in Backnang. Am Anfang war es schwer die richtige Mischung zu finden, da eine tänzerische Grundausbildung notwendig ist. Einige der derzeitigen Tänzerinnen waren schon in anderen Sportbereichen aktiv, zum Beispiel in der Sportakrobatik, andere wiederum brachten einfach das nötige Talent und Ehrgeiz mit. In den letzten anderthalb Jahren ist die Zahl der interessierten Tänzerinnen kontinuierlich gewachsen.
Trainerin: Ines Rief
Es tanzten in der Saison 2007:Carina Fuchs, Stefanie Ullmann, Corinna Senk, Sarah Neumann, Melissa Walther, Julia Zwiener, Sarah Götz, Linda Österle, Lea Weinbrenner, Franziska Weber, Kerstin Müller
Interessierte können gerne zum Probetraining vorbeikommen. Training ist nahezu jeden Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr in der Stadthalle Backnang.
Christian Breiner - 11.07.2007

